Gaspreise vergleichen lohnt sich
Dass es sich wirklich lohnt, Gaspreise zu vergleichen, habe ich nie so recht glauben wollen. Fernseh- und Internetwerbung verspricht einem ja in der Regel das Blaue vom Himmel – da glaube ich eigentlich nur sehr selten, was mir präsentiert wird.
Überzeugt hat mich erst eine Freundin, die mir mal vorgerechnet hat, wie wenig Sie für Gas und Strom zahlt. Wir kamen eigentlich rein zufällig auf das Thema, weil mir gerade der Gasversorger die Jahresendabrechnung geschickt hat, als sie bei uns zum Kaffee war. Meinem Ärger über die 300€ Nachzahlung machte ich natürlich bei besagter Freundin Luft, die sich dann gleich an meinen PC setzte und mir die Seite eines Preisvergleichs für Gasanbieter zeigte. Die dort aufgeführten Tarife für unseren Jahresverbrauch (den hatte ich immerhin gerade in Händen) waren doch deutlich günstiger, als der Preis unserer Stadtwerke. Wenngleich ich in der Regel immer versuche, lokal einzukaufen und somit meinen kleinen Beitrag zur Stärkung unserer (echt schwachen) Region beizutragen – diesen Unterschied wollte ich einfach nicht hinnehmen. Die 300€, die ich beim alten Anbieter nachzahlen musste, hätte ich bei den anderen allemal gespart, wenn nicht sogar mehr! Im Ergebnis des Gasvergleichs waren so günstige Gasanbieter, dass ich mir sogar das eigentlich teurere Biogas hätte leisten können. Das hat mich dann endgültig überzeugt. Nur direkt wechseln konnte ich leider nicht. Der Vertrag hatte sich zum Jahreswechsel automatisch verlängert und somit wäre ich noch ein Jahr länger an den teuren Versorger gebunden gewesen. Es kam zum Glück doch anders: Nach zwei Monaten flatterte mir eine Gaspreiserhöhung ins Haus, sodass ich dank des Sonderkündigungsrechts sofort wechseln konnte. Also nochmal den Gasanbieter Preisvergleich aufgerufen, billigen Tarif gefunden und dort direkt gewechselt. Nur die Kündigung musste ich noch selbst rausschicken, den Rest haben die untereinander geregelt. Zum Nachmachen empfohlen!