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Industrielager und deren Funktion

Erstellt unter Allgemein von Kevin am 27. April 2011

Die gebräuchlichen Kugellager gehören sowie Nadellager, Kegelrollenlager Tonnenrollenlager und Zylinderrollenlager, von ihrem Aufbau her, zu den Wälzlagern. Sie bestehen aus zwei zueinander beweglichen Bauteilen, dem Innenring und dem Außenring, die durch die rollenden Wälzkörper (Kugeln, Tonnen, Zylinder, Nadeln, Kegel) voneinander getrennt sind.

Je nach Art der Berührungsfläche, ob punktförmig (Kugel) oder linienförmig (Tonnen, Zylinder, Nadeln, Kegel) werden die Wälzlager in Kugellager und Rollenlager unterteilt. Moderne Wälzlager besitzen noch einen Käfig, der die Wälzkörper (Kugeln, Zylinder, Nadeln, Tonnen oder Kegel) in gleichem Abstand zueinander hält. Ältere Lagermodelle und spezielle Ausführungen für den Flugzeugbau haben keinen Käfig. Der Vorteil ist, durch den Einbau von mehr Wälzkörpern pro Lager kann die Belastbarkeit enorm erhöht werden. Nachteil ist, sie eignen sie sich nicht für Drehzahlen über 300 Umdrehungen pro Minute. Kugellager bzw. Wälzlager werden überall dort eingesetzt, wo eine Kraftübertragung von einer drehenden Komponente auf eine ebenfalls bewegliche Komponente erfolgen soll.

Wälzlager sind bewegliche Verbindungen zwischen den an die Lager anschließenden Bauteilen oder Aggregaten, die eine gegeneinander ausgeführte Drehbewegung machen. Sie werden zum Fixieren von Achsen und Wellen genutzt und ermöglichen die Aufnahme der radialen und axialen Kräfte bei gleichzeitiger Rotation der Welle oder auf einer Achse gelagerter Aggregate (Räder). Hierbei sollen der Verschleiß durch die Reibung und somit auch die Verlustleistung möglichst gering gehalten werden. Zwischen den Bauteilen des Wälzlagers (Kugellagers), dem Innenring, dem Außenring und den Wälzkörpern treten hauptsächlich Verluste durch Rollreibung auf. Diese sind jedoch relativ gering, da sich die Wälzkörper mit optimierter Schmierung im Innen- und Außenring auf gehärteten Stahlflächen bewegen. Die Aufgabe eines Kugellagers (Wälzlagers) besteht also darin, unter Beanspruchung, bei minimaler Reibung eine exakte und relativ gleichmäßige Drehbewegung dieser Bauteile zu garantieren. Das am häufigsten verwendete Wälzlager ist das Kugellager. Es ist kostengünstig und es gibt es in einer breiten Auswahl mit unterschiedlichen Abmessungen. Bauartbedingt verfügt es jedoch über eine begrenzte Tragfähigkeit.

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